Mittwoch, 12. April 2017

Konfirmationskarten

Das jüngste Patenkind meiner Mutter (oder auch: mein Großcousin :o) ) hatte vor knapp 2 Wochen Konfirmation. Meine Mutter brauchte dafür eine Karte und natürlich zog der Kelch (Witzle!) nicht an mir vorüber. Ich wünschte, er hätte es getan.

Ich hab ohnehin schon überhaupt keine Inspiration für Konfirmations- oder Kommunionskarten, aber wenn dann auch noch Faktor Junge dazu kommt.

An dieser Karte hab ich tagelang rumüberlegt und mehrere Stunden gewerkelt. Unfaßbar, aber wahr:

Als sie endlich, endlich ferti gwar, gefiel mir fast alles. Die Farben, das Kreuz, die Perlen auf dem Kreuz. Nur der Spruch... der war kacke, zu groß. Und nachdem mir das aufgefallen war, bemerkte ich erst, daß ich ihn auch noch total schief aufgeklebt hatte. Das passiert, wenn man sich stundenlang über so was die Haare rauft und fertig werden will, statt eine Pause einzulegen und vielleicht am nächsten Tag mit frischem Blick und Tageslicht weiter zu machen. Örks.

Nachdem ich die Karte dann 3 Tage angegrummelt hab, hab ich mich schlußendlich hingesetzt und eine neue gewerkelt (ich klebe meine Karten für die Ewigkeit zusammen, der Spruch ließ sich deshalb nicht mehr entfernen, ohne das Papier drunter zu zerreißen).

Version 2:

Mehr oder weniger identisch, bis auf dem Spruch. Der selbe Stempel, nur hab ich das herzlichen Glückwunsch abgeklebt und nicht mit gestempelt. Fand ich harmonischer und ich glaube, diese Karte hat sie auch genommen. Geschickt hab ich einfach mal beide.

Und jetzt hoffe ich einfach mal, daß mir nie wieder jemand mit einer Konfirmationskarte kommt, denn davon bin ich ehrlich gesagt bedient. Patenkinder hat sie ja glücklicherweise jetzt keine mehr, die da noch durch müssen.

1 Kommentar:

  1. Hallo Kuya,
    mh, ich wüsste nicht welche ich genommen hätte...
    Die erste ist vom Kreuz her schöner die zweite dezenter wegen dem kürzeren Sentiment
    aber von der Idee her gefallen mir beide total gut
    LG hellerlittle

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